Konfi-Blog

Alles Mögliche rund um den Unterricht

Was im Unterricht dran gewesen ist und was Ihr wissen solltet, könnt Ihr auf dieser Seite noch einmal nachschlagen
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Einleitung

Im ganzen Unterricht geht es um die Frage,,
wer Gott ist,
ob es ihn überhaupt gibt,
was er will,
was iihm wichtig ist,
und wie wir mit ihm in Beziehung treten können.

Unsere Arbeit ist vergleichbar der eines Detektivs bzw. Ermittlers auf Spurensuche.

Wir befragen Zeugen,
was sie mit Gott erlebt haben,
wo er ihnen begegnet ist,
was sie von ihm wissen.
Dazu gehören z.B. Eltern, Großeltern, Patinnen und Paten und gute Freude.
Merke gute Freunde finden solche Fragen auch nicht albern oder uncool.

Und wir fragen uns, ob siese Zeugen glaubwürdig sind.

Wir betreiben Aktenstudium:
Die Bibel
Äußerungen über Gott / Jesus / Glaube, die aufgeschrieben wurden.
Auch Lieder sind Zeugenaussagen über Gott. Deshalb sucht ihr Lieder aus dem Gesangbuch für den Unterricht aus.

Ob Gott Dich durch Sätze aus der Bibel anspricht, kannst Du an diesen Beispielen ausprobieren.
Merk dir einen davon uns probiere ihn ihn verscheidenen Lebens- und Alltagssituationen aus.

Unser Gruppenbild haben wir zu Joh 15,5 gestaltet:
Jesus sagt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt, und ich in ihm, der bringt viel Frucht, denn ohne mich könnt ihr nichts tun.
Wir sidn die Reben. Jesus ist der Stamm udn Gott die Wurzel, uns fließt seine Kraft zu, und dann können wir "gute Früchte" bringen, also nach seinen guten Gedanken leben.

Über die Bibel solltet ihr Bescheid wissen.
Auf jeden Fall die Seiten 21 und 22 aus dem "Kursbuch"
Auch ein inhaltlicher Überblick ist wichtig. Den findet Ihr hier.

Eine weitere wichtige Bibelstelle ist Jesaja 43,1.
Hier wird ganz klar deutlich, dass Gott an einer Kontaktaufnahme mit dir sehr interessiert ist.
Du hast auch eine Möglichkeit, mit ihm Kontakt aufzunehmen, indem du betest.
Damit Beten für Dich nichts Fremdes mehr ist, sonmdern normal wird, bringt ihr selber Gebete in den Unterricht mit.

Kirchenjahr

Jesus
Geburt und Anfänge
Weil es für Gott so wichtig ist, mit uns Kontakt zu haben, ist er selber mensch geworden.
Darum Feiren wir Weihnachten.
Jesus Christus ist "Gott mit uns."
Geboren wie ein normaler Mensch unter Bedingungen, unter denen auch heute noch viele Kinder geboren werden.
Geboren von einer Jungfrau.
Geht das überhaupt?
Frage einen modernen naturwissenschaftler. Er wird dir antworten: Es ist extrem unwahrscheinlich, aber wir können heute nicht sicher sagen, dass es unmöglich ist.
Aber warum ist das wichtig? Es wre doch leichter, am ihn zu glauben, wenn diese Hürde für den Verstand nicht da wäre.
ABER: Die Geburt von der Jungfrau ist ein CODE, der entschlüsselt werden will:
Du bist eben nicht nur Kind deiner Eltern, sondern vor allem Kind Gottes.
Nicht die Erbanlagen deiner Eltern sollen dich bestimen,
sondern die "Anlagen", die Gott dir mitgibt: Vertrauen, Hoffnung und Liebe.

Nächster Code: Geburt im Stall.
Entschlüsselung: Das Haus ist ein Bild für dein Leben. Der Stall ist dann ein Bild für alles, was nicht unbedingt zu deien Schokoladenseiten gehört (Das wäre z.B. Dein super aufgeräumtes und durchgestyltes Zimmer) Im Stall tobt das Leben ganz tierisch, aber er ist auch die Rumpelkammer, wo dein Lebensmüll, den du mit dir rumschleppst, zwischengelagert wird. Das ist der Ort, an dem Gott in dir geboren werden will.

Noch ein Code. Geschenke der Weisen aus dem Morgenland:
Weihrauch: Rauch steigt auf zu Gott: Zeichen der Verbindung von Gott und Dir.
Gold: Zeichen von Macht udn Königswürde
Myrrrhe: Heilpflanze, Zeichen der heilenden Kraft dieses Kindes.

Taufe
Was für Bilder fidest du, um deinen Glauben auszudrücken?
Ergänze den Satz "Glaube ist für mich wie..."
... eine saftige Frucht.
... Gottes Familie, und die Kirche ist unser Haus
... ein Baum, das bedeutet: eine Familie von vielen mit einer gemeinsamen Wurzel
... ein Tritt in den Hintern
... eine gute Note ohne zu lernen
.... ein Licht
.... eine Entscheidungshilfe

Ein besonderes Symbol für den Glauben ist WASSER
.... Leben
.... Reinheit
.... Ohne Wasser kein Leben
.... Toilette -> das Schlechte wird weggespült
... Überflutung
... Ertrinken
... Zum Überleben
.... Reinigung (Schmutz, Wunden)
... Wasser fließt, ist in Bewegung
.... ist überall, wie Gott
.... Wasser trägt
.... verbindet
.... zerstört

Warum hat Jesus sich taufen lassen?
- Braucht Reinigung wie jeder Mensch
- Hört Gottes Stimme: Du bist mein lieber Sohn. Dadurch erfährt er, wer er ist.
- Wir erfahren: Du bist mir so wichtig, als wÄst du der einzige Mensch auf der Welt
- Erst bei seiner Taufe erfährt Jesus, wer er ist: Gottes Sohn.
- Auch wir erfahren durch die Taufe, wer wir sind: Gottes Kinder, die er liebt.

Warum lässt Nicki (~15Jahre alt) sich taufen? (-> Buch Seite 44)
- Er will zu Gott gehören
- Er will zur Kirche / Gemeinde gehören
- Er möchte mit Gott verbunden sein.
- Er möchte seinen Glauben auch zeigen
- Er möchte das Böse und Schlechte weggewaschen haben.
- Er möchte Pate werden können.

Wichtige Bibelstellen zum Thema "Wasser" und "Taufe" sind z.B.
Joh 3,5:  Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, daß jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.
Joh 4,13-14  Jesus antwortete und sprach zu ihr: Wer von diesem Wasser trinkt, den wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm gebe, den wird in Ewigkeit nicht dürsten, sondern das Wasser, das ich ihm geben werde, das wird in ihm eine Quelle des Wassers werden, das in das ewige Leben quillt.
Joh 7,38 Wer an mich glaubt,wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

"Lebendiges Wasser" ist ein Bild für den Glauben.
"Geist Gottes" bringt dich mit Gott in Kontakt: durch seinen Heiligen Geist tritt Gott mit Dir in Verbindung
So ist das ja auch in der Geschichte von der Taufe Jesu:
Durch seinen Geist macht Gott Jesus klar, wer er ist.

"Ströme lebendigen Wassers" erinnern an einen Bach: Sprudelt immer weiter. Versiegt nie.
Wie ein Bach zum Fluß wird, der ins Meer mündet,
So wird auch der Glaube für den, der sich darauf einlässt, immer weiter und tiefer.
Dem Meer enstpricht dann in diesem Bild das Ewige Leben.

Wer ist Jesus?
Was bedeutet es, dass er Gottes Sohn ist?
Wie kriegt er das heraus?
Nach der Taufe geht er in die Wüste
Dort ist er ganz mit sich allein.
Lies  Matthäus 4,1-11.
Fasten schärft die Sinne und den Verstand.

3 Auseinandersetzungen erzählt die Geschichte:
1. Auseinandersetzung: Besitz
Als Gottes Sohn hätte er es doch nicht nötig, Hunger zu haben!
Aber er erkennt:
Es gibt wichtigeres als einen vollen Bauch:
Gottes Wort, das dir zeigt, was für dich gut ist, und wie du dein Leben sinnvoll gestalten kannst, dass es für dich und andere gut ist.

2. Auseinandersetzung: Sicherheit
Als Gottes Sohn muss er doch nicht in Gefahr geraten.
Als Gottes Sohn kann ihm nichts passieren.
Aber er erkennt:
Ich brauche Gott nicht herauszufordern mit sinnlosen spektakulären Aktionen.
Im Vertrauen auf ihn kann ich etwas wagen, nämlich den guten Gedanken, die er sich um mich macht, zu trauen. Wenn ich in diesem Vertrauen etwas riskiere, behütet er mich bestimmt.

3. Auseinandersetzung: Macht
Als Gottes Sohn habe ich doch alle Macht.
Also kann ich sie auch ausüben. Sie steht mir zu.
Aber er erkennt:
Wahre Größe liegt im Verzicht auf Macht.
Wahre Größe liegt in der Liebe zu denMenschen und zu Gott.
Wahre Größe liegt im Dienen und nicht im Herrschen.
Gottes Liebe will ich den Menschen bringen.
Ich will sie einladen und nicht mit der Gewalt eines Herrschers zwingen.

Ein gutes filmisches Beispiel dafür, wie katastrophal schief es geht, wenn jemand gute ideen mit Macht durchsetzen will, bietet der Film Star Wars 3 - Die Rache der Sith

Wenn Jesus sich in diesen drei Auseinandersetzungen anders entschieden hätte, würde sich heute niemend mehr für ihn interessieren, denn dann wäre er nichts besonderes, sondern einfach nur gewöhnlich.

Geschichten, wie Jesus als Sohn Gottes lebt, was er damit anfängt, Gottes Sohn zu sein.:

Beisst einer an?
Lukas 5, 1-11
Frustrierte Fischer flicken ihre Netze.
Ihr Einsatz lont sich nicht
Irgendwie bringt es ihr Leben nicht.
Dass Jesus kommt, durchbricht ihren trüben Alltag, aber sie sind skeptisch ...
besonders, als er ihnen sagt, sie sollten nochmal 'rausfahren - und zwar da, wo es tief ist.
So was Beklopptes, denkt Simon, das weiß doch jedes Kind, dass man mittags im tiefen Wasser nichts fängt.
Offenbar ist ihm Jesus aber sympathisch genug, dass er doch rausfährt.
Nachdem sie den Fang kaum an Land kriegen, hat Simon ein schlechtes Gewissen, weil er so misstrauisch war.
Nun ist er so überzeugt von Jesus, dass er ihm voll und ganz vertraut.
Er und seine Gefährten geben ihr bisheriges Leben auf und gehen mit ihm,
um "Menschenfischer" zu werden: Sie wollen weiter erzählen, was Jesus für sie bzw. mit ihnen getan hat:
Er hat ihnen gezeigt, dass Gott sie ernst nimmt.
Er hat ihr Vertrauen gewonnen.
Nun trauen sie sich, ihr Leben neu anzufangen.
Sie wissen nicht, was kommt, aber sie wissen, dass sie Jesus völlig vertrauen können.

Antonias Version

Kommt einer in Bewegung?
Markus 2, 1-12
Dass der immer nur auf seiner Matte 'rumliegt, finden seine Freunde glatt zum die Wand hochgehen....
Mit dem ist ja wohl gar nichts los....
Was haben sie schon alles versucht, um ihn wieder auf die Beine zu bringen.
Nichts hat ihn motiviert, an seiner Situation etwas zu ändern.
Die Freunde sind langsam ziemlich genervt.
Dass Jesus kommt, begreifen sie als letzte Chance, sonst könnte es mit ihrer Freundschaft irgendwann vorbei sein...
Es muss einfach klappen: Sie handeln mit vollem Einsatz.
Der einzige Weg an der Menschentraube vorbei führt durch das Dach.
Sie seilen ihn ab, Jesus direkt vor die Füße.
Stille.
Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
Das reicht.
Das bringt ihn wieder auf die Beine.
Die Vergebung hat eine zentnerschwere Last von ihm genommen.
Schuld kann klähmen. Nun ist er frei und kann gehen.
Das ist Vergebung, wie nur Gott sie gibt.
Das haben die, die es Jesus vorwerfen, schon ganz richtig erkannt.
Jesus befreit von Schuld.
Er gibt die Möglichkeit, neu anzufangen.
Julias Version                 Pias Version

Werde ich satt?
Markus 6, 31-44 und Johannes 6,1-13
Warum hängen die Menschen in Scharen an Jesus?
Sie folgen ihm, egal wohin er geht.
Jesus weiß, warum:
Sie sind wie Schafe ohne Hirten.
Orientierungslos. Unsicher in den wichtigsteb Fragen ihres Lebens:
Was ist gut und richtig? Wie kann mein Leben gelingen.
Wem kann ich trauen? Wie soll ich mich entscheiden?
Was muss ich aushalten? Was kann und muss ich ändern?
Sie haben keinen Halt.
Sie tun ihm Leid.
Er fing an, zu ihnen zu sprechen.
nicht so eine Predigt wie so viele.
Er versteht uns.
Noch nie haben sie sich Gott so nahe gefühlt, wie in seinen Worten.
Erst, als er fertig ist, spüren sie, wie ihnen der Magen knurrt.
Fünf Brote und zwei Fische tragen seine Jünger zusammen.
Jetzt dankt er Gott dafür, dass sie ihr Essen in seinem Namen mit allen teilen dürfen.
Das reicht doch nie!!!!!!!
Also, teilen wir in seinem Namen.
Hier, ich hab' auch noch etwas Brot,
der da hinten, der Zöllner, der rückt bestimmt nichts .... oh, das hätte ich dem nicht zugetraut, holt der doch tatsächlich eine ganze gepökelte Hammelkeule aus seinem Beutel.... das ist wirklich ein Wunder, das Jesus da getan hat...   Rebekkas Version

Hält er mich über Wasser?
Matthäus 14, 22-33
Erst als er sagt ICH BIN'S, erkennen sie ihn an der Art und Weise, wie er das sagt. und: FÜRCHTET EUCH NICHT. So redet Gott. So kennen sie es aus ihreer Heiligen Schrift.
Nun wissen sie: sie erleben  mit Jesus Dinge, die sie nie für möglich gehalten haben.
Wie er da um die vierte NAchtwache, also geegn Morgen, als sie alle schläfrig werden, zu ihnen kommt, als ihre Kräfte nachlassen -- sie hätte nicht gewusst, wie er sie erreichen könnte, und er ist da.
Also: keine Angst mehr.
Keine Angst mehr?
Dann kann ich auch über das Wasser zu dir kommen.
Dann trennt mich nichts von dir, werder Wasser noch Wind noch Wellen.
Ja, Petrus, komm.
Mit unsicheren Schritten geht Petrus los, Jesus fest im Blick. Ja, Herr, ich komme dir näher. Aber die Wellen, sie sind so hoch, wo bist du --
Als die Wogen seiner Angst über Petrus zusammenschlagen udn er Jesus aus dem Blick verliert, sinkt er.
Mit Jesus fest im Blick macht ihm das Angsteinflößende keine Angst.
Jessicas Version

Einmalige Begegnung oder Beginn einer ewigen Freundschaft?
Lukas 17,11-19
10 werden geheilt.
Einer kommt zu Jesus zurück.
Er bringt seine Heilung mit Gott in Verbindung.
Nur er erkennt, dass Gott in seinem Leben ertwas bewirkt hat.
Für die 9 war das ein großes, aber doch einmaliges Ereignis mit dem einzigen Effekt, dass sie wieder gesund geworden sind.
OK, das ist immerhin etwas.
Dennoch - nur zu dem einen sagt Jesus:
Dein Glaube hat dir geholfen.
oder:
Dein Vertrauen hat dich gerettet.
Offenbar macht Jesus einen großen Unterschied zwischen "gesund" und "gerettet",
und "gerettet" ist mehr.
Vielleicht zeigt sich das an der Frage:
"Was fängst du nun mit deiner Gesundheit an?"
Neun antworten: ach, weiß nicht, mal sehen....
Zurück in die Familien? Die haben in der Jahren der Krankheit gelernt, ohne dich klarzukommen
Die alte Arbeit? Die machen längst andere.
Was hast du vor: Woran orientierst du dich?
Einer hat eine Antwort, und darum ist er gerettet:
Wenn Gott mich von der Krankheit erlöst hat, weiß er auch warum. Ich vertraue ihm.
Für die Neun ist es ein unsicherer Start.
Für den einen ist es der Beginn einer wunderbaren Freundschaft mit Gott.
Gott wird ihn mit seinene guiten Gedanken leiten udn begleiten, damit sein Leben gelingt. Und zwar bis zum Ende. Schließlich ist er ja gerettet.     Alines Version

'n bisschen Leben oder ewiges Leben?
Johannes 11, 1-44
Jesus weckt Lazarus aus dem Tod auf.
Er setzt ein Zeichen für seine auferstehung an Ostern.
Und er zeigt vor Allem:
Die Macht des Todes ist gebrochen.
Die stärkste Macht, der wir vertrauen, ist die Liebe Gottes.
Sie überwindet alles - selbst den Tod.
Er hat nicht mehrt das letzte Wort in unserem Leben.
Höchstens das vorletzte.
Das letzte Wort hat die Liebe Gottes, die sagt: du sollst leben.
Fabians und Patricks Version

Wie Jesus denkt
Klicke hier.

Abendmahl
Jesus und seine Jünger feiern das Passahmahl.
Es erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten.
Mit 10 Plagen hat Gott versucht, den Widerstand des Pharao zu brechen.
In der Nacht vor ihrem Aufbruch hat Gott alle erstgeborenen  Söhne getötet.
Die Israeliten haben ein Lamm geschlachtet und mit dem Blut die Türpfosten ihrer Häuser bestrichen.
Das war das Zeichen, durch das ihre Familien verschont blieben.
Das Lamm ist gestorben, damit das Leben der Menschen gerettet wird.
Darum vergleicht Jesus sich mit dem Lamm.
Denn er gibt sein Leben, damit wir leben können.
Im Johannesevangelium steht über Jesus:
Seht dort das Opferlamm Gottes, das die Schuld der ganzen Welt wegnimmt.
Jesus sagt zu seinen Jüngern, als er das Brot teilt: Dies ist mein Leib, der für euch gegeben wird und zu dem Wein: Dies ist mein Blut, das für euch vergossen wird.
Wenn wir Abendmahl feiern, verspeisen wir also den Leib von Jesus.
Ist das kannibalisch?
Als die steinzeitlichen Jäger das Mammut erlegt und gegessen haben, hatten sie auch die Vorstellung, von der Kraft des erlegten Tieres etwas in sich aufzunehmen.
Auch wir Christen feiern im Abendmahl die Kraft, die Güte und die Liebe Gottes, die in unserem Leben, in uns selbst wirken und uns verändern möchte - im positiven Sinn natürlich!
So gesehen passt das.
Aber es ist auch nicht kannbalisch.
Schließlich nehmen wir für den Leib Christi einen Ersatz: Brot und Wein, also sogar einen vegetarischen Ersatz. Und für den Wein auch noch Traubensaft als Ersatz.
Aber das kannibalische Bild bleib trotzdem:
Denn wir zerbrechen den Leib Christi in der Abendmahlsfeier mit unseren Zähnen.
Dadurch wird deutlich: Wir haben damit etwas zu tun, dass Jesus sterben musste - für uns.
So drückt es das Lied im Gesangbuch nr 85 aus:
Nun, was du, Herr, erduldet,
ist alles meine Last;
ich hab es selbst verschuldet,
was du getragen hast.

Aber wie hängt das zusammen und...

Warum musste Jesus sterben?

Wieder mal ein Bibelzitat:

Johannes 3,16:
Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.

Also, aus Liebe:
Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde, sagt Jesus über sich selber.

Für wen würdest du das tun
Wer würde das für dich tun?

Jesus nimmt uns wichtiger, als sein eigenes Leben, weil er uns so sehr liebt.
Darum will er uns von dem Bösen erlösen, wie es im Vaterunser heißt.
Wie geht das?
Jedenfalls nicht mit gewaltsamer Abwehr, denn abwehr erzeugt Gegenwehr, also Widerstand, an dem das Böse nur stärker wird. Ein Sportler wird ja auch stärker durch Widerstände im Training (längere Laufstrecken, schwerere Gewichte und so weiter).

Jesus zieht nun alles Böse auf sich, alle Gemeinheiten, allen Ärger, allen Hass, alle Unzufriedenheit,
indem er sich nicht wehrt. Kennt Ihr ja: Wer sich nicht wehrt, bekommt es immer ab.
Aber Jesus macht das bewusst und aus freiem Willen. Nicht so wie alle, die immer das opfer sind, weil sie sich nicht wehren können. Jesus kann das, kein Problem. Aber er tut es nicht aus lauter Liebe, denn er weiß: besser ich kriege es ab als die, die ich liebe!!
Also: für uns hat er das gemacht. Das hat alle Kraft gebraucht, denn ich glaube, es kostet am meisten Kraft, auf den Einsatz von bestimmten Möglichkeiten bewusst zu verzichten.

Jesus hat auf das Siegen verzichtet, und dadurch den Tod besiegt. Und das Böse. Er hat gezeigt, dass die Liebe die stärkere Macht ist.

Aber: warum musste er trotzdem sterben?

Er hat den Tod besiegt. Sagen wir so oft.
Ihr wisst: wer einen Gegner besiegen will, muss ihn kennen.
Und er darf sich nicht vor einer Berührung fürchten.
Jesus hätte den Tod nie überwunden, wenn er einen weiten Bogen um ihn gemacht hätte.
Einen Bogen mache ich um den, vor dem ich Angst habe.
Dann gewinnt aber meine Angst - und ich verliere.
Der Tod ist stark durch unsere Angst vor ihm.
Jesus hatte keine Angst.  In ihm ist die Liebe Gottes stärker.

Ist Jesus wirklich auferstanden?
Wenn du mich fragst: klar.
Die Jünger haben mit allem gerchnet, nur damit nicht.
Die waren so dermaßen traumatisiert, dass sie überhaupt nicht in der Lage gewesen wären, sich eine solche Story auszudenken.
Außerdem scheint die Bibel ganz locker mit der Frage umzugehen, ob es nun viele glauben oder nicht.
Sie wirbt nicht mit Promis für die Auferstehung, sondern mit einfachen Menschen, mit Frauen, deren Aussage vor Gericht nicht zählte.

Himmelfahrt und Pfingsten
Die Jünger werden erwachsen
Bisher sind die Jünger nur so mit Jesus mitgelaufen, wie die Mitglieder eine Clique dem, der das große Wort schwingt. Bei Problemen haben sie ihn immer gefragt, und er hat schon alles wieder in Ordnung gebracht.
Es wurde höchste Zeit, dass sich daran etwas ändert.
"Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen" hat Jesus zu seinen Jüngern gesagt. (Apg 1,8)
Er war nun nicht mehr als Mensch bei ihnen.
Am Pfingstfest haben sie erfahren, dass sein Geist, seine Kraft, in ihnen zu wirken beginnt,
ihnen Kraft gibt und sie anfangen, so zu handeln udn zu denken, wie sie es bei Jesus erlebt haben.
Erst jetzt kann er immer udn überall bei ihnen sein.
Eigentlich haben wir als Christen viel mehrt davon, dass Gottes Geist in uns ist, als wenn er als Mensch bei uns wäre.

Heiliger Geist
Das ist die Kraft Gottes, die in der Welt und in unserem Leben das verwirklicht, was von Gott kommt:
Seine guten Gedanken und seine Liebe.
Durch den Heiligen Geist können wir die Welt mit Gottes Augen sehen: was alles schief läuft udn wie wir es besser machen können.
Der Heuilige Geist macht Lust, nach Gottes guten gedanken zu leben.
Er hilft uns, Entscheidungen zu treffen, die für uns selber und andere gut sind.
Der Heilige Geist ist Gottes Kraft zum Guten.
Er ist auch eine heilende Kraft, die Menschen von schlechten Eigenschaften heilen kann.
Aber wir müssen Den Heiligen Geist auch an uns ranlassen.
Ein Arzt kann dich ja auch nicht heilen, wenn du nicht hingehst.

Kraft als solche können wir nicht wahrnehmen. Wir nehemen Kräfte nur anhand ihrer Wirkungen wahr.
"Licht" zB. nehmen wir nur war, wenn es eine Wirkung auf unsere Augen hat, aber Licht an sich nehemn wir nicht wahr.
Genau so ist es mit der Kraft Gottes: Nur durch ihre guten Wirkungen erkennen wir, dass Gott am Werk ist.

Wer Jesus für uns ist...
klicke hier.

Gottesdienst ...
ist wie eine Begegnung von Freunden. Klicke hier

Wiederholung zum Kirchenjahr
Achtung: dieses Arbeitsblatt muss weitgehend auswendig gelernt werden.

Was will Gott von dir?
Er will, dass Du in deinem Element lebst (wieder Pinguin, der im Wasser in seinem Elemet ist, auf dem Land aber sicher nicht.)

Wie findest Du Dein Element?
Gott hilft dir dabei zum Beispiel durch die

10 Gebote
Ich behaupte tatsächlich, die 10 gebote sind dazu da, dass Du Dein Elemet findest.
Und nicht das, was Du vielleicht dafür hältst. Ich glaube, Gott weiß am besten, wie dein Leben gelingt, udn was dazu gehört...

1. Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
Martin Luther: Woran du dein herz hängst, das ist dein Gott?
An welchen Gott hängen Menschen ihr Herz?
Sport? PC? Gesundheit? Besitz? Aussehen? Klamotten? Bestimmte Menschen? Auto? Haus? Garten? Hobbies? Karriere? Geld?
Was können diese "Götter", was der Gott, den die Bibel kennt nicht kann?
Sie sind für alle sichtbar.
Man kann mit ihneen protzen
Sie können dich gefangen nehmen.
Sie können dich im Stich lassen, wenn Du ihnen keine Opfer bringst.
Was hat der Gott der Bibel diesen anderen "Göttern" voraus?
Er liebt dich.
Er ist bereit, dir alles zu geben, was du zum Leben brauchst.
Er kann dir Kraft geben
Er befreit dich von Schuld.
Er ermöglicht Dir, den Tod zu überwinden.
Er befreit dich von dem DRuck, besonders cool und gut drauf sein zu müssen.

Du darfst dich auf mich verlassen. Du brauchst keine Götzen anbeten, damit sie dir gut gesonnen sind. Ich, dein Gott, lass dich nicht im Stich.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du keinen anderen Gott, an den du dich hängst.



2. Gebot: Du sollst Dir von Gott kein Bild machen.
Wir tun es dennoch udn reden ständig in Bildern von Gott,
wenn wir sagen:
Im Moment ist Gott für mich wie ein
Stern, eine Quelle, ein Fels, ein guter Freund, eine Kraft, ein Ruhepol, ein Begleiter, ein Licht, ein inneres Feuer, ein Schloss, eine Burg, ein Fluß.. ........file:///C:/material/Homepage/blickpunkt_aktuell/2010_09.html
Jedes dieser Bilder hilft mir, auszudrücken, wie mir Gott in eine bestimmen Situation zu einer bestimmten Zeit wichtig geworden ist.
Kein Bild kann Gott zeigen, wie er wirklich ist, weil er immer noch mehr, größer udn unjbegreiflicher ist.
Wenn wir udn ein Bild machen und sagen. das ist Gott, ist es immer unwahr



Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst dudir kein bild von mir zu machen, denn das wäre ja nur dein Vorstellung von mir, und auf die lasse ich mich nicht festlegen.


3. Gebot: Du sollt Gottes Namen nicht missbrauchen

Du darfst auf meinen Namen vertrauen. Jahwe heißt: Ich bin da. Ich bin wirklich für dich da.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du meinen Namen nicht zu benutzen, um deine Meinung durchzusetzen oder Druck auf andere auszuüben.

4. Gebot: Du sollst den Feiertag heiligen:

Du darfst dir in deinem Leben Zeit für dich selbst nehmen, du darfst dir Zeit gönnen, in der du zur Ruhe kommst. Und du darfst dich immer an mich wenden, mit deinen Freuden, aber auch mit deinen Problemen und Fehlern.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du nicht an 7 Tagen die Woche zu arbeiten. Du darfst dir und anderen Ruhe gönnen.

5. Gebot: Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren

Du darfst auf andere Menschen bauen, und du darfst auch zu anderen Menschen gut sein. Du bist nicht allein auf dieser Welt, ihr dürft füreinander da sein.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du deine Eltern nicht fallen zu lassen, wenn sie alt geworden sein werden, auch wenn du sie mehr oder weniger als ungerecht empfunden hast. Niemand ist vollkommen, und du auch nicht. Ich schon, aber das ist eine andere Geschichte…

6. Gebot: Du sollst nicht töten.

Du darfst dich freuen, dass es das leben gibt, und du darfst diese Freude auch weiter geben, in dem du das Leben achtest und pflegst.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du niemandem sein bisschen Leben streitig zu machen. Ich habe schließlich nicht nur dir dein Leben gegeben. Ich liebe alle Menschen, auch wenn sie das nicht kapieren…


7. Gebot: Du sollst nicht ehebrechen

Du darfst mit einem anderen Menschen glücklich werden. Du darfst ihm deine ganze Liebe schenken und dich ihm anvertrauen, und du darfst es genießen, von ihm geliebt zu werden.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du nicht in fremde Beziehungen einzubrechen. Du weißt, wie verletzlich menschliche Beziehungen sind, und wie schwach sie oft sind, wenn es darum geht, Probleme und Konflikte gemeinsam durchzustehen. Lass uns die Beziehungen, um die Menschen sich bemühen, schützen! Schließlich halte ich auch ganz fest zu dir, obwohl du mich oft ganz weit links liegen lässt…



8. Gebot: Du sollst nicht stehlen



Du darfst darauf vertrauen, dass es im Leben nicht nur um Geld und Macht geht. Niemand zwingt dich, mit allen Mitteln zu versuchen, möglichst viel davon in deinen Besitz zu bringen. Du darfst darauf vertrauen, dass du mit dem, was du im Leben ehrlich erreichst, glücklich wirst.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du niemandem mit Gewalt etwas wegzunehmen. Schließlich sorge ich dafür, dass du hast, was du brauchst. Und über das, was du haben willst, ohne dass du es wirklich brauchst, sollten wir reden…



9. Gebot: Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten


Du darfst es dir leisten, dir selbst und anderen gegenüber offen und ehrlich zu sein. Dann gibst du den anderen nämlich die Möglichkeit, auch dir offen und ehrlich zu begegnen.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du nicht über andere zu lästern und schlecht über sie zu reden, nur damit du besser dastehst. Du hast Würde, weil du mein Kind bist und nicht, weil du besser bist als andere.


10. Gebot: Du sollst nicht begehren, was deinem Nächsten gehört


Du darfst dich auch mit anderen freuen und ihnen ein erfülltes Leben gönnen. Du brauchst nicht neidisch zu sein und dich von mir verlassen fühlen. Ich vergess dich schon nicht!

Du darfst mit deinem Leben zufrieden sein. Du musst dir nicht vorwerfen, schon so viel falsch gemacht zu haben, und du musst dir auch nicht einreden: Wäre ich wie die oder der. Du darfst mit dir selbst zufrieden sein.

Weil ich der Herr, dein Gott bin, brauchst du nicht neidisch zu sein und nach dem Besitz und dem Glück, dem Charme und dem Erfolg anderer zu gieren. Du bist unverwechselbar du! Und genau so habe ich dich gewollt und genau so liebe ich dich.





Hier ist die Liste der Lieder, die Ihr bisher rausgesucht habt:
1
17
18
209
216
244
258
275
286
321
322
345
362
389
416
433
435
447
448
449
472
482
494
500
511
515
526
588
596
598
607
623
645
647
648
652
693